
Röntgenmikroanalytik und Bilderzeugung
Die Einsatzmöglichkeiten des Rasterelektronenmikroskops sind vielfältig. Die hier aufgeführten Anwendungsbereiche stellen nur exemplarisch einige Applikationen vor.
Viele weitere Fragestellungen können mit unseren mikrotexturellen und mikroanalytischen Prüfverfahren geklärt werden.
Röntgenmikroanalyse
Qualitative bis halbquantitative, energie- und wellenlängendispersive Röntgenmikroanalyse kleinster Probevolumina wie Einschlüsse, Verunreinigungen, einzelne Staubpartikel, etc. zur chemischen Charakterisierung unbekannter Materialien.

Energiedispersives Elementspektrum
Abbildung von Oberflächen, Beschichtungen, mikroskopischen Strukturen
Als hochauflösendes Bilderzeugungsgerät läßt sich das Rasterelektronenmikroskop in idealer Weise zur Abbildung von Oberflächen, etwa zur Bestimmung der Güte einer Glaspolitur, Beschichtungen oder feinen Strukturen (z.B. Leiterbahnen, integrierte Schaltungen), einsetzen.
Die Einsatzmöglichkeiten für naturwissenschaftliche, technische und medizinische Fragestellungen sind vielfältig und lassen sich an dieser Stelle nicht vollständig aufzählen.

Aufnahme einer Leiterbahn
Korngrößenbestimmung, Faserdickenmessung
Im Zusammenhang mit der Einteilung künstlicher Mineralfasern m. H. des Kanzerogenitätsindex (KI) ist eine Überprüfung des Vorhandenseins von WHO-Fasern erforderlich.

Abbildung einer Pflanzenpolle
Begutachtung von Schadensfällen
Untersuchung von Brüchen und der Korrosion metallischer und anderer Werkstoffe sowie Fehler bei der Herstellung von Keramiken während des Formgebungsvorganges und Sinterns wie z.B. Blasen, Poren, Risse, Cluster, ungleichmäßiges Kornwachstum, unerwünschte Korngrenzenphasen und Einschlüsse.

Abb. von Glaskorrosionsphänomenen