Als akkreditiertes und unabhängiges Analyse - Labor mit inzwischen fast 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Röntgenfluoreszenz-Analytik …
… bieten wir Ihnen alle gängigen Präparations- und Analyse-Techniken zur quantitativen und halbquantitativen Röntgenfluoreszenz-Analyse unterschiedlichster Materialien auf bis zu 70 Elemente.

Bei der Röntgenfluoreszenz-Analyse (RFA, XRF-Analyse) werden die Atome in den Referenz- und Analysesubstanzen durch das Linien- und Bremsspektrum einer Röntgenröhre zur Aussendung ihrer charakteristischen Röntgenfluoreszenz-Strahlung angeregt.
Nach Korrekturen auf Matrixeffekte und Linienüberlagerungen stellt die gemessene Intensität einer Elementlinie ein Maß für die Konzentration des Elementes dar.
Zur Analyse oxidischer und oxidierbarer Proben unter-schiedlichster Zusammensetzungen wie Glas und Glasfasern, Böden, Gesteinen, mineralischen Rohstoffen, keramisch oder mineralisch gebundenen Baustoffen u.v.m.
Bei diesem Verfahren wird das Probenmaterial mit einem Flussmittel (Lithiumtetraborat) versetzt, in oxidierender Atmosphäre erschmolzen, als homogene Glastablette abgeschreckt und als solche mit hoher Präzision analysiert.

Insbesondere für umweltrelevante Proben wie belastete oder unbelastete Böden, Klärschlämme, Müllverbrennungsrück-stände, aber auch REA-Gipse, Flugaschen und andere Materialien. Bedingt durch die Art der Präparation können Textur- und Korngrößeneffekte zu einer Fehlbestimmung der leichten Hauptelemente mit Ordnungszahlen bis 15 führen. Zur Beurteilung von Rohstoffen sollten zumindest die Elemente von Na bis Si ergänzend aus einem Schmelzaufschluss analysiert werden.

Das 27 Elemente-Programm ist besonders für Fragestellungen geeignet, bei denen ein Element-umfang nach Laga, der Kloke-Liste, der Abfallklärschlammverordnung oder nach EG-Richtlinien gefordert wird. Aus der Umwelttoxikologie ist jedoch eine große Anzahl weiterer Elemente bekannt, die in den Listen für Grenz-, Richt- und Orientierungswerte nicht berücksichtigt sind. Bei Verdacht auf eine solche Kontamination oder auch bei der Erstellung von Bodenkatastern wird der Einsatz der umfangreicheren Meßprogramme mit 40 oder 50 Elementen empfohlen.
Für diese Fragestellungen erfolgt eine schonende Aufbereitung des Materials: Die Probe wird bei 40oC im Umlufttrockenschrank getrocknet, so daß keine Abdampfverluste z. B. von volatilen metallischen oder metall-organischen Quecksilberverbindungen auftreten und - sofern vor der Anlieferung nicht schon geschehen - in einer Achatmühle vermahlen.

Das Fundamentalparameter-Programm IQ+ dient der matrix-unabhängigen, quantitativen, semiquantitativen oder qualitativen Röntgenfluoreszenz-Analyse unbekannter Proben unterschiedlichster Materialeigenschaften und Zusammensetzungen (anorganisch und organisch). Das Probengut kann in präparierter Form oder bei geeigneter Zusammensetzung (röntgen- und vakuumstabil !) und Oberflächenbeschaffenheit unpräpariert und zerstörungsfrei analysiert werden, wobei Elementkonzentrationen zwischen der Nachweisgrenze und 100% bestimmt werden können.