Bestimmung von Asbest in Straßenbelägen (Asphalt)

Wir sind ein akkreditiertes und unabhängiges Prüflaboratorium mit über 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Asbestanalytik.

Unsere Leistungen im Bereich Bestimmung von Asbest in Straßenbelägen, Asphalt

  • die quantitative Bestimmung des Massegehaltes von Asbest in Straßenbelägen (Asphalt) und anderen mineralischen Roh- und Werkstoffen gemäß TRGS 517 nach dem BIA-Verfahren 7487 (BGIA 7487)
  • die Voruntersuchung (qualitativ) als Pulverprobe nach Richtlinie VDI 3866, Bl. 5. gem. 'Merkblatt zur Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen' der NGS mbH

Informationen zur Asbest-Problematik in Straßenbelägen (Asphalt)

Straßenbeläge ( Asphalt ) bestehen aus einer Mischung aus dem Bindemittel Bitumen und Splitt aus natürlichen Gesteinen. Insbesondere für die hoch beanspruchte Deckschicht werden häufig basische, magmatische Gesteine wie Basalt, Diabas oder Gabbro verwendet.
Diese Gesteine enthalten häufig natürliche Gehalte an Asbestmineralen aus der Familie der Amphibole wie Aktinolith, Tremolit, Anthophyllit oder Amosit (Grunerit).

Beim Kaltfräsen von Verkehrsflächen und bei der Wiederaufbereitung (Recycling) und der Wiederverwertung im Straßenbau können durch mechanische Beanspruchung Asbestfasern freigesetzt werden und zu einer Gesundheitsgefährdung von Arbeitern, Anwohnern und Verkehrsteilnehmern führen.
Die TRGS 517 enthält Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit natürlichen asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und daraus hergestellten Zubereitungen und Erzeugnissen und schreibt das BIA-Verfahren 7487, BGIA 7487 ("Verfahren zur analytischen Bestimmung geringer Massengehalte von Asbestfasern in Pulvern, Pudern und Stäuben mit REM/EDX (Kennzahl 7487)") zur Bestimmung des Massegehaltes Asbest vor.

Alternativ kann entsprechend des ‚Merkblatt zur Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen‘ der NGS (Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH) die Prüfung, ob Asbest in teer-/pechhaltigem Straßenaufbruch enthalten ist, nach der Richtlinie VDI 3866 Blatt 5 erfolgen.
Sofern bei dieser Untersuchung keine Fasern nachgewiesen werden, ist keine weitere Überprüfung erforderlich. Werden nach diesem Verfahren Fasern nachgewiesen, ist eine zusätzliche Quantifizierung nach dem BIA-Verfahren 7487 notwendig.

  • Asbestminerale: Aktinolith-Tremolit, Amosit (Grunerit)-Anthophyllit, selten Chrysotil im Bitumen
  • Bindemittel (Matrix): Bitumen
  • Weitere Komponenten: Z.T. faserförmige Minerale: Olivin, Pyroxen, Feldspat, Glimmer, Quarz, Calcit, Epidot
  • Ähnliche, Asbest-freie Produkte: asbestfreie Asphalte, z.B. mit Kalksplitt als Zuschlagstoff

CRB Analyse Service GmbH, Hardegsen, Asphalt-Bohrkern, Bildbreite ca. 6 cm
Schnitt durch eine Asphalt-Probe (Bildbreite ca 5 cm)
CRB Analyse Service GmbH, Hardegsen, Aktinolith in AsphaltCRB Analyse Service GmbH, Hardegsen, Aktinolith in Asphalt
Suchen
Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS)
 

Fachartikel: Asbest in Asphalt von Dr. Stefan Pierdzig als PDF-Download

Preise

Ringversuch 'Asbest in Asphalt'

 Ergebnisse eines Laborvergleiches zur Untersuchung von Asphalt auf Asbest Gem. TRGS 517 / BGIA 7487
CRB Analyse Service GmbH
  • Deutsch
  • English
  • Français
  • Nederland
  • Polski
  • русский язык
  • Türkiye
  • Español
  • Arabic
  • Italiano
  • Portuguese
CRB Analyse Service GmbH · Bahnhofstraße 14 · 37181 Hardegsen · Telefon +49 (0) 5505 // 940 98-0 · Telefax +49 (0) 5505 // 940 98-260 · E-Mail
Webdesign und Content Management: Blackbit neue Medien GmbH · E-Mail an